< Rohbau für Haus 3 fertig gestellt
06.12.2018 00:00 Alter: 165 days

Zu unserer Genossenschaft gehört eine neue Adresse


Seit unserer Ausgabe der „Informationen für Mitglieder“ im Juni 2016 berichten wir nun regelmäßig über die Entwicklung unseres Neubauvorhabens in der Rudower Straße 9 – 11 in Niederschöneweide.

 

Seit dem ersten Spatenstich am 27. Februar 2017 verändert sich kontinuierlich das Erscheinungsbild vor Ort. Gemeinsam mit den Nachbarn und den Bauarbeitern konnten wir die Grundsteinlegung und am 18. Juli 2018 ein zünftiges Richtfest feiern, womit wir unserem zweiten Neubauvorhaben traditionell den Weg zu einem modernen Neubau ebnen konnten. Durch viele den Bau begleitende Umstände können wir unser vorgesehenes Ziel, der Nutzungsaufnahme im dritten Quartal 2018, nicht gerecht werden. Ungeplante bauliche Ereignisse, Planungsfortschreibung und Planungsänderung sowie die für Auftraggeber schwierige Lage bei der Beauftragung von Fachunternehmen veranlassen uns, auf eine Fertigstellung im 1. Quartal 2019 zu hoffen.

 

Erst Anfang Oktober konnten wir durch letzte Vertragsverhandlungen nun alle Gewerke für die Fertigstellung der baulichen Leistungen binden. Seit unserem Richtfest, mit dem traditionell den Bauleuten für die Errichtung des Rohbaus und des Dachstuhls durch den Bauherren gedankt wird, sind die Ausbauarbeiten in vollem Gange. Der Innenausbau des Hauses 3 wird bis Ende des Jahres im Wesentlichen geschafft sein. Ob Elektriker, Heizungsbauer, Putzer und Trockenbauer sowie Maler, alle geben ihr Möglichstes, um in guter Qualität den Baufortschritt voranzutreiben. Seit November sind dann auch Fliesenleger, Sanitärfachleute und Tischler dabei, den Ausbau zu vervollständigen. Als ein wesentliches Manko stellen sich noch alle Metallbau- und Schlosserarbeiten dar. Die große Schwierigkeit bestand hier darin, noch für dieses Jahr Firmen zu finden, die zu einem annehmbaren Preis diese Leistungen ausführen.

 

Diese Verzüge schafften Probleme bei der Schnittstellenkoordinierung der sich gegenseitig bedingenden und beeinflussenden Gewerke und forderten Zwischenlösungen oder Behinderungen.

 

All diese Begebenheiten wirken sich negativ auf die geplante Kostenentwicklung aus und verändern die Ausgaben für unser Neubauvorhaben. Insgesamt werden wir mit Baukosten in Höhe von 14,8 Mio. EUR rechnen müssen, welche vollumfänglich kreditfinanziert sind.

Was aber für alle sichtbar ist, ist die sich täglich verändernde Ansicht der Fassaden unserer drei neuen Häuser. Die Klinkerfassade ist vollständig verschlossen und die weißen Putzbänder am Haus 3 lassen bereits das zukünftige und geplante Erscheinungsbild erkennen. Mit dem Rückbau der Rüstung am Haus 3 kommt auch die offene Gestaltung des Ensembles zur Geltung. Es bestehen freie Sichtachsen zu den angrenzenden Bebauungen und auch die Abstände der neuen Häuser zueinander bilden für Berliner Neubauverhältnisse ausreichend Privatsphäre.

 

Ein Novum in unserer Genossenschaft wird auch die nun erste, sich in unserem Bestand befindliche Tiefgarage darstellen. Mit über 120 Metern Länge wird sie unterirdisch alle drei Häuser miteinander verbinden und 59 Fahrzeugen einen Stellplatz bieten. Für jedes Haus sind zwei Stellplätze für die Errichtung von Ladestationen für Elektroautos vorbereitet. Großen Wert legten wir bei der Planung des Neubaus auf eine barrierearme Erschließung. Somit wird über eine Brandschutzschleuse die Möglichkeit bestehen, aus der Tiefgarage den Aufzug zu erreichen, um mit ihm jede Etage anfahren zu können. Selbst ab dem Hauseingang bis auf den Balkon wird eine barrierefreie Bewegung möglich sein.

 

Eine weitere Besonderheit wollen wir unseren neuen Mietern mit einer Paketkastenanlage bieten. In jedem Haus wird eine derartige Anlage in der Hauseingangsschleuse integriert werden. In ihr befinden sich die Briefkästen, aber auch für fast alle Lieferanten von Paketen die Möglichkeit, dort für nicht anwesende Mieter die Lieferung zu deponieren und per App und Zugangscode über eine Zustellung zu informieren. Umgekehrt können auch die vom Mieter zu versendenden Pakete darüber auf den Weg zum Empfänger gebracht werden.

 

Wir werden mit unserem Neubau an diesem Standort ein besonderes architektonisches Ensemble präsentieren, welches hinsichtlich seiner Gestaltung und Ausrichtung auffällig und unverkennbar sein wird. Schon jetzt erhalten wir positive Resonanz zum Erscheinungsbild und der Einbindung in die gewachsene Struktur des Standorts.

 

Mit einem Tag der offenen Tür werden wir Ihnen vor der offiziellen Inbetriebnahme die Möglichkeit der Inaugenscheinnahme unserer neuen Objekte und der darin errichteten Wohnungen geben.